Du hast einige Wochen nichts bzw. weniger von mir gelesen und das hatte einen guten Grund. Der Grund ist das Universum. Und natürlich meine Seele – der Teil in mir, der größer, wahrer, bewusster und eben auch schlauer ist als mein menschliches Sein mir manchmal noch husten will.

Darf ich vorstellen? – Das ist Madame. 

Ich weiß nicht mehr genau, aber ich denke, es war Anfang Oktober. Ich war mitten in einem Live-Training – der „New Business Week“. Vielleicht warst du auch dabei oder hast davon gelesen. Es war ein wundervolles Training mit rund 70 großartigen Menschen. Alle irgendwo auf dem Weg, sich spirituell verbunden selbständig zu machen bzw. ihr Business aufs nächste Level zu führen.

Ich war ein kleines bisschen müde, als das Training begann. Die Monate davor waren voll gewesen.

Der September war ein intensiver Monat

Ich feierte meinen 40. Geburtstag, führte ein Live-Event mit Business-Ladies in Hannover durch und war als Speakerin bei zwei Online-Kongressen geladen. Obwohl ich sonst schon sehr intuitiv mein Geschäft führte und führe, brachte der volle Terminkalender vor allem eine Sache zum Vorschein: Planung. Ein klitzekleines bisschen Kontrolle. Und eine leichte Angespanntheit, wie das Team und ich das alles schaffen würden.

Spannend.

Ich konnte es von der Seite betrachten, dass da irgendwas unrund lief – aber es fehlte die Zeit genauer hinzuschauen #justanotherstory

Und dann begann die „New Business Week“

… und ich bin ganz ehrlich: In einem Mix aus Denken und Fühlen dachte/fühlte ich schon, dass ich danach ganz viele tolle neue Soulmates und Kunden im „Saniversum“ (mein Spitzname ist Sani und der Name ein Mix mit dem Wort „Universum“) begrüßen würde.

Und dann passierte etwas, was das Leben eben mit sich bringt: Mitten in der „New Business Week“ verstarb jemand aus der Familie meines Partners. Unser Verhältnis war nicht sonderlich eng. Aber es war eben der Tod. Und du weißt vielleicht, dass ich diesem auch schon ins Auge geblickt hatte.

Dieses Ereignis führte dazu, dass ich innerhalb von wenigen Minuten ganz woanders war.

Mein Live-Training war quasi vergessen.

Neue Kunden auch.

Umsatz sowieso.

360 Grad neue Energie

Ein nächster Erleuchtungsmoment

Die Konfrontation mit dem Tod brachte mich innerhalb von wenigen Momenten auf ein komplett neues Level. Als ausgebildeter Master of Grace Integrity® begann ich sofort, mit der Energie zu wirken. Aus Schutz und Respekt vor dem Verstorbenen und den Angehörigen möchte ich jetzt hierzu nicht so viele Details berichten. Es war für mich in jedem Fall ein sehr intensives und erleuchtendes Erlebnis.

Diese Erfahrung beamte mich direkt zurück in die Zeit im April 2017, wo ich mich durch meine eigene Krebs-Diagnose mit dem Sterben auseinander gesetzt hatte.

Und wie damals (und regelmäßig zwischendurch) empfang ich auch wieder die göttliche Stimme aus dem Kosmos, die mich rief und mir mitteilte, dass ich mich ab sofort tieferen Themen und einer neuen, heilenden Art und Weise der Begegnung mit Menschen zu öffnen hatte. 

Das Universum hatte andere Pläne

Natürlich war es auf einer menschlichen Erfahrungsebene sehr traurig, was passiert war. Es flossen Tränen und menschlicher Schmerz zeigte sich. Doch ich spürte in mir, dass das, was hier passiert war, viel größer war als das, was wir „normalerweise“ über den Tod denken.

Dieses Ereignis führte bei mir dazu, dass ich meine heilerischen und seherischen Fähigkeiten auf einer gänzlich neuen Ebene wahrnahm. Ich konnte plötzlich Verbindungen spüren, die vorher nicht erkenntlich waren. Liebe ausdrücken, die zuvor noch zurück gehalten war. Dinge wahrnehmen, die bisher unsichtbar waren.

Bähm!

Da saß ich nun in meiner „New Business Week“. Und das machte mir generell auch Freude, denn ich liebe die Arbeit mit Menschen. Und doch war ich plötzlich unfähig, den Menschen dort irgendeine Art von „Business-Programm“ anzubieten. Obwohl ich wirklich tolle, tolle Programme habe, die schon vielen Menschen sehr geholfen haben (hier findest du ein paar Feedbacks, wenn es dich interessiert).

Und natürlich war und ist meine Art von Business weeeeittt weg von der Standard-Kopf-Tralala-Marketing-Blublub-Art, die da draußen nach wie vor die Oberhand hat #youknow.

Und doch – es ging nicht. Nicht mehr. Zu sehr spürte ich bei allen anwesenden Menschen, dass sie im Kern auch kein Business-Programm brauchen – sondern eben jemanden, der ihnen hilft, mit der Weite des Lebens, ihrer eigenen Göttlichkeit und ihrer Seele in Kontakt zu kommen.

Jemand, der ihnen dabei hilft, das Ego zu entlarven und sich aus den Zwängen des Kopfes zu befreien. Jemand, der ihnen hilft, aus dem Auf und Ab der Dualität auszusteigen und die Energien in sich zu verschmelzen.

Ich machte also etwas vollkommen Seltsames.

Ich launchte keines meiner Business-Programme

Stattdessen bot ich spontan „nur“ die Arbeit mit der Lichtenergie von Grace Integrity® an. Denn Grace Integrity® war das, was ich in dieser Woche noch um einiges mächtiger erfuhr als noch zuvor. Ich hatte die Arbeit mit diesem energetischen Code bisher schon als wirklich magisch erfahren.

Aber in dieser Woche durfte ich noch weitere, sehr große Aspekte meiner Seele verkörpern. Das ist das, was „GI“ mit dir tut. GI ist pure Frequenz und die Übertragung des Codes führt dazu, dass deine Seele sich in dir verkörpert.

Ich fühlte förmlich, wie Madame sich in mir ausdehnte und einen neuen, bisher noch unbekannten Raum verlangte. Der bis eben noch richtige Raum mit dem Titel  „spirituelles Business- und Bewusstseinscoaching“ wurde plötzlich zu eng, zu klein und eben … für mich unwahr.

Ich hatte nicht wirklich Schimmer, welchen Raum ich da gerade betrat. Mein Ego sprang verzweifelt herum und wollte unbedingt Klarheit, einen Namen und mehr Sicherheit. Denn – so wie ich das gerade durchführte – ging das natürlich nicht. So viel Arbeit, so viel Sichtbarkeit, so viel Reichweite für … nichts?

Aber es half nichts. Madame war stärker. Es war mir nicht möglich vom neu eingeschlagenen Pfad abzuweichen und ich zog es glasklar durch. Ganz sicher gab es einige verwunderte Reaktionen. Aber … #doesntmatter

Am Anfang buchte niemand

Obwohl Grace Integrity® eine magische Wirkung auf die Seelen hat, für die es gemacht ist (wenn du es für dich spürst, dann höre bitte auch auf diesen Ruf!), buchte anfangs niemand, als ich „vollkommen planlos“ oder – spirituell ausgedrückt „aus dem Moment heraus“ – mein Angebot verkündete.

Es war nicht das erste Mal, dass ich mit Grace arbeitete, und ich hatte schon größere Gruppen vorher begleitet. Aber ich spürte, dass auch für mich noch eine neue Wahrheit vollständig zu integrieren war, bevor ich die Menschen anziehen würde.

Also fühlte ich, nahm wahr und erkannte: Der „alte“ Business-Anteil in mir musste nun echt sterben. Es war mir nicht mehr möglich, noch klassisches Business Coaching anzubieten (was auch immer klassisches Business Coaching ist … aber mein Ego hatte dazu eben SEHR viele Ansichten auf Lager … ich sage nur Diplom-Betriebswirtin mit 20-jähriger Erfahrung #blabla).

Ich detonierte meine Ansichten, meine Bewertungen und meine seltsamen Stories im Kopf wie ein fleißiges Bienchen. Ich wusste einfach, dass es wahr ist. Genauso schwer fiel es mir aber auch. Was ein riesen Brocken Ego war das eigentlich. Gott, ich musste eine wahre Schöpferin sein, wenn ich so krasse Stories und Ideen-Monster kreieren konnte. Ein wahrhaftig spannender Prozess! :-)

Ich ging in die Ruhe

Es half nichts – im normalen Wusel aus Kunden, Team, Unternehmensführung & Co. gelang es mir nicht richtig. Ich durfte noch mehr in die Stille gehen. Eine Woche lang gönnte ich mir terminfrei. Zeit mit meinem Schatz, bisschen Aufräumen im Haushalt und die Dinge in mir fließen und sich neu sortieren lassen. Einfach nur sein, so gut es eben ging.

Einige Tode durfte ich in mir in dieser Zeit sterben. Mein Ego war eine wirkliche Drama-Queen. Ich sah die Arbeit von Jahren zugrunde gehen. Keiner buchte mich mehr. Alle wendeten sich ab. Alles nur, weil Frau Lotz plötzlich keinen Schimmer mehr hatte, was sie eigentlich auf dieser Erde tun wollte.

Ich hatte weder eine Zielgruppe, noch wirkliche Produkte, noch eine irgendwie geartete Positionierung. Eine Business-Freundin begrüßte mich zu meinem Mut und meiner neu gewonnenen Freiheit. Ich sah die nur so ganz vage. Viel mehr war noch Schutt, Asche und ein riesiger Batzen voller Selbstzweifel.

Hach ja … Ego Deluxe :-)

Aber irgendwie ging ich da durch …

Und dann trudelten die Buchungen ein

Und sobald ich in mir wieder die Klarheit hatte, dass ich – auch ohne irgendwas im Außen – ein unendliches Wesen bin, was pausenlos kreiert und erschafft und was – selbstverständlich! – einen riesigen Wert auf dieser Erde ausdrückt … da passierte es.

Die Buchungen für alles Mögliche trudelten ein!

Nicht für Business-Produkte. Gebucht wurden Clearings und Healings mit Grace Integrity® sowie die komplette Übertragung von allen Lichtcodes. Außerdem einige Healing Sessions, die ich auch mit Unterstützung von Grace Integrity® im intensiven 1:1 durchführe. (Alle Angebote rund um „GI“ findest du übrigens hier)

Ich hatte explizit kein bewusstes Marketing gemacht. Es wirkten einfach frühere Posts, Videos und Angebote. Und natürlich wirkte meine Energie. Denn ich war wieder frei, hatte mich aus den Zwängen des Egos befreit und konnte in Freude hin und her schwingen.

Fazit

Ja, es war alles da für mich! Das Universum unterstütze mich! Und nein, es war keine Überraschung. Und doch, es war wunderschön, es auf diesem – für mich neuen – so intensiven Level zu spüren, zu sehen und zu fühlen.

Ich war sehr, sehr dankbar. Und ich wusste, dass dies wieder einer der sehr intensiven Shifts war, denen ich mich stellen durfte, auf dem Weg in die innere Einheit aus maskuliner und femininer Kraft – basierend auf der einzigen wahren Kraft des Leben: Der Liebe.

Und nein, ich bin noch nicht komplett durch mit allem. Mein persönlicher „Shutdown“ ist nicht gänzlich vorbei. Es zeigen sich auch aktuell noch Ego-Aspekte, die von mir gewandelt werden möchten und dessen Energie für wirkliche Wahrheiten gebraucht wird. Ich bin dran. Und es ist auch schon wieder mehr Kraft da.

Deswegen teile ich diese Zeilen mit dir. Denn ich weiß, dass es gerade sehr, sehr vielen Menschen da draußen so geht wie mir. Nur dass eben nicht alle verstehen, die Zeichen des Universums zu lesen und sie auch in ihrem Geschäft und Leben umzusetzen.

Den Mut dafür zu finden, deinen persönlichen Shutdown kraftvoll für deinen Turnaround zu nutzen.

Eigentlich braucht es ja keinen wirklichen Mut dazu, um deine Seele zu verkörpern. Deine Seele ist grenzenlose Weite und Wahrheit. Sie WILL sich verkörpern. Auch meine Madame war ganz ruhig, als sie mir ihre Infos durchgab. Und sie war sich auch sehr sicher. Denn innere Fülle wird IMMER mit äußerer Fülle belohnt. Nur das Ego redet uns eben gerne mal ein, dass du dafür besonders mutig sein müsstest. Vergiss das also nicht :-)

Claudia versteht sich als Botschafterin für Körperakzeptanz und Selbstliebe. Mittlerweile. Denn als wir uns das erste Mal in einem persönlichen Coaching kennenlernten, hatten noch ganz andere Dinge in ihrem überfüllten Marketing-Manager-Leben Priorität. Wie sie in Jogginghosen die Kontrolle über ihr Leben wiedergefunden und den Mut aufgebracht hat, ihre Aufgabe zu suchen und zu leben, erzählt sie dir hier selbst.

Ein Sonntagabend im April 2019 auf dem Sofa. Der im Februar zuvor verstorbene Karl Lagerfeld ist noch in aller Munde. So fällt mir spontan sein berühmt-berüchtigter Ausspruch „Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“ ein, während ich gerade bequem und völlig uneingeengt in meiner Jogginghose auf der Couch sitze und mich frage, was den guten Karl zum besagten Ausspruch bewegt hat, weil ich diesen Zustand auf lotterige Art und Weise großartig finde.

Ich komme gerade aus dem, was man gemeinhin eine Konzernkarriere oder Hamsterrad nennt oder – wie ich es immer betitelt hab – „Arbeit zieht Arbeit nach sich“. Mein Abschied im Büro ist gerade 48 Stunden alt und ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich am morgigen Montag wirklich nicht ins Büro muss. Und auch übermorgen und den Tag danach (und so weiter) nicht.

From Hero to Zero – oder doch umgedreht?

Ich hatte nach fast 20 Jahren emsigen Berufslebens die ultimative Bremse reingehauen – vom Direktor-Titel auf null. Ich hatte meinen Job gekündigt, ohne einen anderen Arbeitsvertrag in Aussicht oder wenigstens eine glasklare Vorstellung davon zu haben, was ich zukünftig machen will.

Noch ein Jahr zuvor war eine solche Entscheidung so weit entfernt von mir, quasi ein anderes Universum. Ein Universum, so unvorstellbar entfernt wie die galaktischen Weiten von Star Wars, Star Trek und der „Alien“-Filmreihe zusammen – ich ohne den dauernden Kampf gegen die täglichen Herausforderungen der Projekte, die zehrende Menge des Workloads, die intellektuellen Anstrengungen, um den neuen Strukturen und Aufgaben gerecht zu werden und der sicheren Gewissheit, dass das alles so sein muss: Höher, schneller, weiter.

Hättest du mich in den Jahren davor gefragt, dann hätte ich dir gesagt, dass ich zwar sehr viel, dafür aber sehr gern arbeite, mit Leidenschaft eben und ja, oft auch über meine Leistungsgrenzen hinaus. Letztendlich habe ich auch ständig an mir gearbeitet und eine Herausforderung nach der anderen in Angriff genommen und gemeistert. Du ahnst es, die Selbstoptimierungs-Falle ist gut getarnt, sie hält Entwicklungsschritte, Erfolge und Endorphine ohne Ende bereit. So ablenkend wie Netflix, nur noch viel hinterhältiger.

Bis dann Anfang 2018 eine Herausforderung im Raum gestanden hatte, die ich nicht knacken konnte: Ich wollte mein Herzensprojekt umsetzen, einen Roman schreiben. „Kann ja nicht so schwer sein“, dachte ich mir, „Idee haben, Plott planen, Figuren entwickeln, Zeit zum Schreiben ansetzen, los geht’s“. Tat es aber nicht. Ich kam einfach nicht weiter und fragte mich, warum ich bei all den beruflichen Projekten, die ich unermüdlich abarbeitete, die Kraft oder auch nur den Anstoß für mein privates Thema einfach nicht finden konnte.

Manifestation für Anfänger

Was ich in meinem Journal damals noch als glücklichen Moment oder gute Planeten-, Karma- oder sonstige Konstellation bezeichnet habe (weil ich nicht sehen geschweige denn benennen konnte, was ich da erfolgreich getan hatte, um meine Situation nicht wieder – wie so einige Male in den Jahren davor – wegzudrücken), kann ich heute als Manifestation begreifen. Ich bin kein Vollprofi im Vermitteln von spirituellem Wissen, dieses Zitat eines unbekannten Verfassers gibt es aber gut und simple wieder:

Achte auf deine Gedanken, sie werden deine Worte.

Achte auf deine Worte, sie werden deine Handlungen.

Achte auf deine Handlungen, sie werden deine Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter, er wird zu deinem Schicksal.

Rückblickend war es nur konsequent, dass sich zu diesem Zeitpunkt meine lang verschüttete Intuition aus den Wackersteinen der Selbstsabotage ausgegraben und mir signalisiert hat, dass ich es wirklich bereuen würde, wenn ich dem Auslöser für diese Schreibblockade nicht nachginge. Denn ich hatte mich mit meinem Traum vom Buchprojekt für ein paar seltene Momente vom Außen, von den täglichen Anforderungen und der Routine, abgewendet und meiner inneren Stimme Aufmerksamkeit geschenkt, sodass Gedanken überhaupt Raum finden und zu Worten werden konnten.

Und ich bin froh, dass ich diesen Worten gefolgt bin und mir Unterstützung in Form eines Coachings bei Sandra geholt habe. Denn so konnte ich für meine Gedanken und Worte auch ausreichend Platz schaffen, konnte neue Handlungsweisen und daraus Gewohnheiten kultivieren und mich auf den Weg in ein erfüllendes Leben machen, von dessen Rahmenbedingungen ich zu Beginn der Reise noch gar keine Ahnung hatte.

Und so folgten auf Kündigung, Endspurt im Büro und Abschiedsfeier erstmal viel Zeit für mich und die Erkenntnis, dass ich in der Form, in der ich bisher gearbeitet hatte, nicht mehr in die Corporate-Welt zurückkehren könne. Ich, die ich noch im Moment der Kündigung den Sinn meiner Arbeit in der Konsumgüterindustrie als hinreichend bewertet hatte, wollte auf einmal mehr Substanz in meinem Leben haben.

 

360 Grad neue Energie

Sinnsuche mit Nebenwirkung: Selbstverwirklichung

Ich hätte nie gedacht, dass ich mein Thema so schnell finde. Ich ging noch im Frühjahr 2019 davon aus, dass ich dazu mindestens zwei entfernte Kontinente bereisen, mehrere neue Kreativtechniken lernen und ziemlich viele, neue inspirierende Menschen treffen muss. Aber nein, es waren zwei konkrete Impulse, die mir sagten, dass mein Thema seit meiner Jugend in mir und meinem Leben liegt. Einen ‚servierte‘ mir Sandra quasi nebenbei und den anderen erhielt ich im Gespräch mit einer ehemaligen Kollegin. „Nur Sprechenden kann geholfen werden.“ – mein Zusatz-Tipp an alle, die suchen und finden wollen: Sprich über Deine Gedanken und Pläne mit vielen Menschen. Durch das Reden und Erläutern bist du geradezu gezwungen, deine Ideen zu sortieren und durch- oder weiterzudenken. Und nebenbei gibt’s noch Zusatzideen und manchmal folgen darauf eben auch bahnbrechende Erleuchtungen.

Es geht um das Thema Übergewicht und Selbstliebe. Ein Thema, das mich rückblickend in meinem Leben schon so viel Energie und Freude gekostet hat und das ich nun ganz anders angegangen bin, nämlich mit Akzeptanz und Liebe. Denn Verbundenheit mit den eigenen Werten und Wünschen sowie die Erkenntnisse, wenn man einen Zusammenhang zwischen dem eigenen Gefühlsleben und Essverhalten schafft, sind alles, was man braucht. Und siehe da, es stellen sich Veränderungen im Fühlen, Erleben und Handeln ein, die mega sind.

Heute helfe ich als Coach und Botschafterin für Körperakzeptanz und Selbstliebe Frauen, die ahnen, dass ihr Übergewicht nicht mit Diäten oder Sportprogrammen zu bekämpfen ist, ihre inneren Motive für ihr Übergewicht und Essverhalten zu erkennen und diese zu verändern. Ich fühle mich unglaublich erfüllt davon und bin dankbar, dass ich mit meinen Erfahrungen auf dem Weg, den ich bisher und besonders in 2019 gegangen bin, vielen anderen Frauen helfen kann, ein besseres Leben zu führen – mit schöneren und friedvolleren Gefühlen sich selbst gegenüber.

„Boah, richtig mutig!“

Egal, ob es darum ging, meinen Job zu kündigen oder mich außerhalb des herrschenden Schlankheitsideals als richtig und gut zu empfinden – ich kann dir nicht sagen, wie oft ich das Wort „mutig“ gehört habe. Es wurde mir quasi als Eigenschaft zugesprochen. Anfangs habe ich mich gefreut und das Lob wie einen Orden getragen, dass mich andere für meine Entscheidungen und Einstellungen anerkannten. Da war ich aber auch wieder schön im Außen unterwegs und außerdem – genießen konnte ich das sowieso nie richtig, denn dummerweise fühlte es sich für mich selbst nie mutig an.

Ich hab eine starke Blockade bemerkt – ich suchte mir nen Coach. Ich hab einen Mangel empfunden – ich suchte mir Zugang zu meinen Gefühlen, um zu lernen, was es war. Ich brauchte mehr Zeit für mich – ich hab gekündigt. Ich hatte Zeit für mich – und bekam über meine Werte und Ziele im Leben Zugang zu mehr Sinn, meinem Warum. Ich bin mit mir und meinem Leben im Reinen – ich akzeptiere mich innerlich wie äußerlich. Ich sehe meine starke Botschaft – ich hab mich selbständig gemacht.

Für mich war mein Handeln konsequent.

Und bevor das mit den „Mutig“-Orden weitergeht: bloß gut, dass du mein Zögern zwischen den einzelnen Schritten nicht sehen konntest. Natürlich hatte und habe ich immer wieder mit Zweifeln und Ängsten zu tun.

Ist Mut also doch nicht so wichtig?

Egal, wie wir es jetzt betiteln: Mut, Konsequenz, Verbundenheit mit sich selbst. Es braucht etwas, um den ersten Schritt zu tun, und dies betiteln wir meist gemeinhin als ‚Mut‘.

Wenn du mich also fragst, wie du den Mut finden kannst, dein Leben zu verändern, den entscheidenden Schritt zu wagen – für was auch immer gerade in deinem Leben ansteht, ist meine Antwort eine Frage: Von welchem Ort schaust du gerade auf dein Leben?

Wahrnehmung ist immer Kontrast

Meine Kündigung nach 14 Jahren Konzern für einen lebenslang Angestellten – mutig. Meine Körperakzeptanz für jemanden, der Schlankheitsideal-Follower ist – mutig. Meine Unternehmung für jemanden, der nie Selbständige im familiären Umfeld hatte – mutig.  Für mich waren das eben ‘nur‘ die jeweils nächsten Schritte.

Mach den nächsten kleinen Schritt

Du brauchst nicht eine Tonne Mut, es reichen ein paar Gramm. Mach dir klar, dass du von einem anderen Ort auf die anstehende Entscheidung schaust und geh deine Reise schrittweise an. Geh im Vertrauen los und es wird gelingen, Schritt für Schritt – Herausforderungen sind ebenso fließend. Alles ist im Fluss, alles ist veränderbar – und deine Einstellung und deine Gedanken bestimmen deine Zukunft.

Und so glaube ich fest daran, dass ich mein Schicksal und mein Leben in meiner Hand habe – auch oder gerade in Jogginghosen. Obwohl Bluse und Blazer nach einem Jahr Abstand von der Corporate-Welt ihren Uniform-Charakter für mich verloren haben, zieh ich dennoch gerne mal Jogginghosen an, wann immer ich das Gefühl unterstützen will, ganz bei mir zu sein. Und das auch noch völlig egal in welcher Konfektionsgröße!

<a href="https://claudiaschubert.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Claudia Schubert</a>

Claudia Schubert

Claudia ist Coach und Botschafterin für Körperakzeptanz und Selbstliebe. Nach 19 Jahren im Konzern entschied sie sich für eine Auszeit und wollte in der auch „ein für alle Mal“ abnehmen. Statt Sport und Diät fand sie dann Frieden mit sich und ihrem Gewicht. Heute hilft sie Frauen dabei, sich die inneren Motive für ihr Übergewicht anzuschauen und zu verändern. Wenn dir deine Konfektionsgröße nicht egal ist, dich dein Essverhalten immer wieder belastet und dich das alles vom freudvollen Leben abhält, dann ab in Claudias Facebook-Gruppe „Nie mehr Diät: frische Perspektiven auf Dein Gewicht“. Dort findest du neue Denkanstöße und offenen Austausch unter Frauen auf dem Weg zum Frieden mit ihrem Körper.

(Photo by Peter Conlan)

 

Anna-Lenas Jahr begann mit einer depressiven Bekanntschaft und endete mit neuen Weiterbildungszielen. Wie ein Coaching eine innere Lawine auslöste und welche Erkenntnisse sie sammelte, zeigt ihr Jahresrückblick.

 

Kennst du das? Du liegst wach und kannst nicht schlafen, weil etwas in deinem Kopf kreist und noch thematisiert muss. Noch nie in meinem Leben habe ich einen Jahresrückblick geschrieben. Aber in dieser Nacht wollte er unbedingt auf Papier.

28.12.2018 – Das Datum schreit förmlich nach einem Jahresrückblick.

Von außen betrachtet, hat sich in diesem Jahr vermeintlich wenig bei mir verändert. Im Job und Privatleben scheint alles beim Alten geblieben zu sein. Innerlich sieht es dafür total anders aus. Hier war 2018 ein sehr aufwühlendes Jahr. Im Nachhinein frage ich mich, wie konnte ich ohne diese erlangten Erkenntnisse so alt werden? Wie konnte ich so blind und unwissend bislang durch mein Leben gehen? Kein Wunder, dass es sich in vielen Bereichen oft noch nicht rund anfühlte.

Aber wenn ich eines gelernt habe, dann: Alles kommt bekanntlich zum richtigen, zum passenden Zeitpunkt.

Wenn ich dem Jahr 2018 nachträglich eine Headline geben müsste, wäre es daher “Erkennen“.

Wir begegnen Menschen nie aus Zufall

Alles fing mit einer Begegnung aus dem Vorjahr an. Manchmal trifft man Menschen, die man kaum, aber gefühlt ewig kennt. Deren Seele einen berührt, auch wenn man es nicht logisch erklären kann. Ich kam in den Genuss, einer solchen tollen Seele berufsbedingt über den Weg zu fliegen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Leider sollte 2018 sich für diesen Menschen vorerst zur depressiven Hölle entwickeln und das eigene Dasein nur noch wenig wertvoll erscheinen. Die Themen Depressionen und Suizidgefahr mit all dem, was dahintersteckt, erhielten Einzug in mein Leben.

Jemanden, den man gern hat, leiden zu sehen, ist alles andere als schön. Depressive Phasen kannte ich aus meiner eigenen Jobkrise. Diese führte damals dazu, dass ich Architektenbüro gegen Flugberg tauschte. Bis zu einem gewissen Punkt konnte ich also mein Gegenüber verstehen.

Ich muss doch irgendwie helfen‚, war daher mein vordergründiger Gedanke. ‚Ich kann zwar nichts groß tun, aber ich könnte zumindest da sein.‚, war meine zweite Motivation.

Denn nichts ist schlimmer, als sich allein gelassen zu fühlen. Aber all dies lag leider nicht in meiner Entscheidungsgewalt. Ich konnte nur entfernter Zuschauer sein.
Aber diese überaus nervenzerrende Situation setzte einen Prozess in Gang: Den des eigenen Erkennens!

360 Grad neue Energie

Vom roten Faden zum privaten Coach

Ich erkannte, dass mir solche Situationen oft im Leben passieren. Freunde, Bekannte und berufliche Kontakte, die meinen Blick von außen auf ihre Situation suchten, kamen zu mir. Völlig unbewusst und intuitiv wurde ich zum Gesprächspartner, Ratgeber oder Wegweiser.

Plötzlich sah ich all diese Situationen wie einen roten Faden vor mir.

Parallel dazu versuchte ich nach Wochen der Funkstille herauszufinden, wie es wohl besagter Seele ging. Die elementare Frage, ob jemand überhaupt noch am Leben ist, lässt dich ungewöhnliche Wege gehen. Intuitiv schrieb ich eine mir fremde Bekannte dieser Person an, eine Coachin. Wenn nicht so jemand empathisch ist und diese ungewöhnliche Situation versteht, wer dann?

Die Gesamtsituation setzte langsam etwas in mir in Bewegung. Und plötzlich war mir klar:

  • Ich möchte verstehen.
  • Ich möchte daraus lernen.
  • Ich möchte Menschen gezielt coachen können.
  • Ich möchte mich selber weiter entwickeln.
  • Ich möchte meine Fähigkeiten als Coach ausbauen.

Im Dschungel der Ausbildungsangebote zum Coach angekommen schwirrte mir der Kopf. Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, erkannte ich: Hier muss ein Dschungelguide her!

Und hey, war da nicht neulich diese nette Person mit sympathischer Webseite?

So landete ich bei Sandra und meinem privaten Coaching…

Zwischen dem, was ich mir davon erhoffte, und dem, was ich in dieser kurzen Zeit erkannte, liegen Welten.
Eine ganze Lawine des Erkennens wurde während unserer gemeinsamen Sessions ausgelöst.

Endlich hatte das Kind einen Namen:

Von Hochsensiblen und Scannertypen

Neben fachlichen Themen kamen, schneller als ich gucken konnte, private Themen auf den Tisch.

So viele Jahre hatte ich das Gefühl, mit mir stimmt etwas nicht. Gedanken wie ‚Ich bin zu schwach, zu unbeständig, zu was auch immer, um den alten Bürojob so erfolgreich auszuhalten, wie Studienkollegen das können‚ bestimmten meinen Alltag.

Oder wie manch einer über mich sagt: ich sei zu zartbesaitet, zu emotional, zu dünnhäutig, zu sensibel. Ich denke und reflektiere zu viel und sei weniger selbstbewusst, als es auf den ersten Blick vermuten lässt.

Und ja, was soll ich sagen? Streicht man das bewertende Wort “zu“, stimmt es irgendwie. Das war zunächst eine harte Erkenntnis für mich.

Aber dank Sandra änderte sich mein Blickwinkel. Sie machte mir deutlich, dass diese Eigenschaften völlig in Ordnung und keineswegs falsch sind. Ich bin nur einfach nicht wie die breite Masse.

Ich durfte erkennen, dass ich zu den eher empathischen, hochsensibleren Menschen und zudem zu den Scannerpersönlichkeiten zähle, die selten einen schnurgeraden Lebenslauf haben. Das Kennenlernen dieser “Gruppen“ und deren Eigenschaften war wie eine Offenbarung für mich. Das Kind hat einen Namen und ich bin nicht die Einzige, die sich so getrieben fühlt.

Es hat unglaublich gutgetan, dies zu erkennen und sich in gewisser Weise zugehörig und verstanden zu fühlen. Mit dem Wissen, dass ich oft mehr oder auch anders fühle als der Durchschnitt, oft andere Bedürfnisse habe, wie zum Beispiel nach mehr Rückzugsraum, kann ich nun auch meine Reaktionen auf vieles besser verstehen und künftig angemessener agieren.

Vor mir tut sich interessantes Neuland – eine neue, authentischere Version von mir selbst auf.

Von Begegnungen und deren Spiegelfunktion

Weiterhin durfte ich erkennen, dass u.a. diese auslösende Seelenverstrickung, die mich nicht loslässt, mir den Spiegel zeigt. Ich habe viele eigene Punkte gesehen und erkannt, obwohl es nicht “meine Situation/ meine Krise“ war.

Diese Spiegelfunktion war mir bislang nicht bewusst, aber sie ist ein wichtiger Hinweis, sich an die eigene Nase zu packen, wie es so schön heißt.

Neben dieser Spiegelfunktion durfte ich hierbei noch etwas kennen lernen. Viele, vor allem weniger sensible Personen werden die Augen verdrehen, andere werden es verstehen: Es gibt Seelenbegegnungen. Seelen, die sich schon lange kennen. Seelen, die miteinander verbunden sind. Seelen, die trotz Distanz auf den Punkt spüren, wenn etwas nicht stimmt.

Ich glaube, dies ist mir widerfahren.

Auch wenn vermutlich nur ich es fühle (und das tue ich in der Regel eh stärker als der Gegenpart).
Auch wenn es leider im realen Alltag nicht mein persönlicher Held wird, diese Seele hat mich in kurzer Zeit tief blicken lassen und genau dafür liebe ich sie irgendwie dennoch.

Danke dafür!!

Ein zweiter wichtiger Spiegel wurde mir bewusst in Form eines guten Freundes, mit dem ich leider schon immer regelmäßig aneinandergerate. Warum das so ist, konnte ich lange nicht verstehen. Aber auch hier wurde mir mit dem Kennenlernen der Spiegelfunktion vieles gezeigt. Ich konnte vieles, wenn auch zum Teil auf schmerzliche Weise, über mich klarer sehen, wofür ich im Nachhinein mehr als dankbar bin.

Es wird sicher interessant, wie sich unser Kontakt und viele weitere mit meinem neuen Wissen über mich und dieses Spiegelprinzip entwickeln.

Zeit für ein Fazit

Es mag sicher Menschen in meinem Leben geben, die mir viele dieser Dinge im Vorfeld bereits sagen konnten. Aber man muss es bekanntlich selbst klar bekommen.

All diese Erkenntnisse über mich und diverse Zusammenhänge haben etwas in meinem Leben ins Rollen gebracht. Ähnlich wie eine Lawine, die nicht aufzuhalten ist. Zeitgleich fühle ich mich jedoch standhafter denn je.

Ich habe immer gespürt, dass da noch ‚mehr‘ in mir ist. Und ich bin froh, dass ich jetzt langsam aufwache und mich neu kennen lernen darf. Es ist ein wahnsinnig lehrreicher Prozess. Und ich bin gespannt auf das, was noch kommt.

Insofern war 2018 ein innerlich sehr bewegendes und aufwühlendes Jahr für mich, in dem alles plötzlich Sinn machte und zur richtigen Zeit kam, damit ich verstehe.

Dank Sandra habe ich auf diesem Weg nicht nur viel über mich gelernt und verstanden, sondern ich wurde in meinem Wesen und Weg bestärkt und konnte meine nächsten Schritte detaillieren.
ERWACHEN, ERKENNEN, VERTRAUEN UND ERMUTIGEN für das was kommt.

Ich freue mich auf 2019 und bin dankbar für alle lehrreichen Begegnungen und Erfahrungen, die kamen und kommen.

Anna-Lena

Anna-Lena ist studierte Landschaftsarchitektin und folgte während einer persönlichen Krise ihrem Herzen. Sie machte Hobby zum Beruf und arbeitet als Paragliding Fluglehrerin. Einem weiteren Herzensruf folgend macht sie derzeit parallel eine Ausbildung zum Coach, um Flugschüler und andere Menschen noch besser begleiten zu können.

(Photo by Leonardo Yip)

Dieser Idee konnte ich nicht widerstehen. Als Birgit Schultz vor einigen Wochen zur Blogparade „10 Fakten über mich, damit mich meine Kunden & Interessenten besser kennen lernen“ aufrief, war mir sofort klar: Da muss ich dabei sein. Denn ich folge Birgits Vorstellung, dass wir uns alle auch als Mensch zeigen dürfen, wie wir sind. Deswegen zeige ich mich z. B. in meinen Videos oder natürlich auch in der 1:1 Begleitung immer sehr authentisch, echt und nahbar. Geschrieben habe ich darüber aber noch nie.

Darum ist dieser Artikel DIE Gelegenheit, mal ein paar neue Seiten an mir zu verraten. Orientiert habe ich mich an den Fragen, die ich bekommen habe. Und natürlich verrate ich dir auch, warum ich dir genau das über mich erzähle. Denn am Ende hat alles irgendwie auch mit dem eigenen Business zu tun. Das dürfte spannend sein für alle, die ihre eigene Aufgabe noch suchen …

Also, los geht’s ….

Kindheit, Schule & Co.

Welchen Berufswunsch hattest du als Kind?

Da war ich total bodenständig: Ich wollte Rockstar werden :-D Ich liebe Musik, tanze gerne und ausgelassen und singe auch dazu. Da ich dazu aber null Talent habe, hat sich dieser Wunsch nicht verwirklicht.

Was ich daraus gelernt habe?

Wenn der Wunsch nach Bühne in dir drin ist, holt er dich irgendwann ein. Und das lässt sich im eigenen Business sehr schön verwirklichen.

Wie war deine Schulzeit?

Ganz ehrlich: Eher durchwachsen. Ich war als Schülerin total schüchtern und hatte mündlich immer schlechte Noten. Seltsam für einen angehenden Rockstar, gell :-D Ich hatte einfach Angst, etwas Falsches zu sagen. Das hat lange gebraucht, bis ich das aus mir raus hatte.

Was ich daraus gelernt habe?

Heute erweitere ich meine Komfortzone täglich und mache bewusst etwas anders als gestern. Und ich schaffe mir ein für mich passendes Umfeld, in dem ich wachsen kann und so akzeptiert werde, wie ich bin.

Wusstest du schon in der Schule, dass du mal selbständig sein willst?

Im Nachhinein war das absolut erkennbar. Seitdem ich 14 Jahre alt war, hatte ich diverse Nebenjobs – häufig auch parallel. Typisch Scanner halt. Spätestens in der Oberstufe begann ich, meine vielen Jobs und Termine „zu managen“. Ich hatte alles gut im Griff. Nur zur Schule kam ich meist zu spät. Ein klares Anzeichen dafür, dass für mich ein anderer Rhythmus gilt. In meinem Abi-Artikel stellten mich meine Freundinnen dann als erfolgreiche Mehrfach-Nachtclub-Besitzerin auf Mallorca da. Die hatten das Unternehmerding in mir also schon früh recht gut erkannt. Nur ich selbst wusste nichts …

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist alles in uns drin und auch sichtbar. Wenn wir zulassen und uns erlauben, es zu erkennen.

Und danach? Welche Ausbildungen hast du gelernt und warum?

Nach dem Abitur habe ich Bankkauffrau gelernt und in dieser Bank auch 10 Jahre gearbeitet. Der Grund? Weil ich gerne mit Menschen zusammenarbeiten und mit ihnen was erreichen wollte. Und weil mir das Kaufmännische liegt. Deswegen studierte ich neben dem Job erst an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie BWL, VWL und Recht und setze dann im zweiten Studium noch ein Diplom in Betriebswirtschaftslehre drauf. Später folgten noch Weiterbildungen im Bereich Projektmanagement, bevor ich dann den „Coaching-Weg“ einschlug.

Was ich daraus gelernt habe?

Alles hat seinen Sinn und Zweck. Ich habe aus jeder Ausbildung und jedem Job eine Menge mitgenommen. Heute denke ich, dass genau das eine meiner Stärken ist. Ich habe mehr als 17 Jahre praktische Erfahrungen in allen relevanten Stationen in einem Unternehmen. Mein Fokus lag immer schon auf Marketing, Sales, Projektmanagement und Digitalisierung im Bereich Vertriebskanalmanagement. Das kommt mir heute in meinem Business zugute.

Persönliche Entwicklung

Welche Widerstände hattest du im Laufe deiner Entwicklung und wie bist du damit umgegangen?

Alle aufzuführen würde etwas dauern … Sagen mir mal so: Ich kenne Rückschläge und Widerstände in allen Varianten und weiß, wie sich das anfühlt. Die größte Hürde war dabei sicherlich meine Brustkrebs-Erkrankung im April 2017. Aber sie war auch meine größte Chance. Auch hier erkenne ich, wie wichtig das für mich war und bin dankbar dafür, dass mir das Leben diese zweite Chance geschenkt hat.

Was ich daraus gelernt habe?

Wenn wir gegen unser Inneres arbeiten bzw. ein Leben leben, das nicht zu uns passt, verlieren wir. Es ist viel einfacher, den Eltern, dem Partner, den Freunden etc. zu sagen, dass es nicht mehr geht, als wir oft denken. Und es ist besser, jemand anderes ist „böse“ auf mich, weil ich nicht mehr so funktioniere und aus dem Spiel aussteige, als wenn ich selbst mich und mein Verhalten nicht mehr annehmen kann.

Was war dein bestes oder auch negativstes Coaching-Erlebnis?

Seit 2011 lasse ich mich coachen bzw. von Menschen begleiten, die mehr Expertise auf einem Gebiet haben als ich. Dies wurde im Laufe der Jahre immer mehr. Seit Beginn meiner Vollzeit-Selbständigkeit habe ich im Schnitt 3 – 4 Menschen an meiner Seite. Eines der schönsten Coaching-Erlebnisse war direkt eines der ersten, als es um meine Identität und mein Auftreten nach außen ging. Damals war das alles noch neu für mich, und ich sog jede Erkenntnis wie ein Schwamm auf. Zu dem Zeitpunkt erkannte ich, dass ich nicht der angepasste Typ bin. Ich mache gerne mein eigenes Ding. Ideal in der Selbständigkeit. Ein negatives Erlebnis hatte ich hingegen nie. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch einen Grund hat, weswegen er in meinem Leben ist. Deswegen kann ich auch Widerstände oder Reibungen (meistens) als das wahrnehmen, was es ist: Etwas in mir.

Was ich daraus gelernt habe?

Die Seele will wachsen, sich entwickeln und ihrer Aufgabe nachgehen. Wenn man sich selbst auf diesem Weg unterstützen will, hilft der Blick von außen und die liebevolle Begleitung durch einen Sparringparter sehr.

Bei wem suchst du dir berufliche und private Ratschläge?

Bei mir selbst. Mein Inneres kennt immer die Lösung. Manchmal fällt mir das Erkennen und das Hinhören schwer. Dann suche ich mir einen Coach oder etwas Ähnliches. Der für mich passende Mensch ist immer schon da, wenn ich ihn brauche. Dafür sorgt das Leben. Ich musste in den letzten Jahren nicht mehr nach irgendwas googlen, sondern weiß intuitiv, wer der Richtige für mich ist. Ansonsten habe ich einen großen Freundes- und Bekanntenkreis. Je nach Thema findet sich da immer jemand.

Was ich daraus gelernt habe?

Reden hilft. Dennoch: Die Lösung liegt in mir. Es rächt sich „Rat-Schläge“ anzunehmen, wenn sie sich im Inneren nicht zu 100 % richtig anfühlen.

360 Grad neue Energie

Mein Business

Welchen großen Traum, welche Vision hast du im Moment?

Für die Welt möchte ich daran mitwirken, dass wir alle raus gehen aus der Selbstbegrenzung und rein gehen in ein von innen erfülltes und großartiges Leben. Dazu gehören für mich Freiheit, Unabhängigkeit, Individualität und ganz viel Liebe und Mitgefühl dazu. Hier spreche ich darüber.

Für mich selbst hat sich mit der Selbständigkeit schon viel in diese Richtung getan. Aber es geht noch mehr von allem, auch für mich.

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist mehr in uns drin als wir oft denken. Wer groß denkt, darf mutig sein und nach vorne gehen. Die Welt braucht mehr Menschen, die bestehende Systeme in Frage stellen und eine neue Welt nach ihren Werten erschaffen.

Was hast du getan, wenn du dachtest, deine Business-Idee klappt nicht so, wie du dir das vorgestellt hast?

Ich bin davon überzeugt, dass ich selbst die geborene Unternehmerin bin und meine Aufgabe es ist, meine Erfahrungen in die Welt zu tragen und andere Menschen auf ihrem Weg zu begleiten. Wenn eine einzelne Idee mal nicht klappt, dann probiere ich halt die nächste.

Was ich daraus gelernt habe?

Der Glaube ist wichtiger als der einzelne Schritt. Wenn du dich innerlich mit dem verankerst, was du bereits bist (weil es in dir ist), dann ergibt sich der Weg von alleine.

Wenn du es dir wünschen könntest, von wo aus würdest du am liebsten arbeiten?

Im Moment arbeite ich genau von dort, wo ich sein will: Hannover. Das mag nicht besonders spektakulär sein, aber hier ist meine Heimat. Deswegen bin ich seit kurzem wieder hierher zurück gekehrt. Was sich sonst noch ergibt? Vielleicht mit etwas mehr Sonne? Das ist noch offen. Das Leben wird mich führen.

Was ich daraus gelernt habe?

Es ist weniger wichtig, wo du bist, wenn du dich in dir und mit dir selbst wohl fühlst. Aber Heimat und Vertrautheit sind dennoch wichtig.

Und noch ein paar Fun Facts über mich ….

  1. Ich trage zu 99,9 % flache Schuhe und liebe es allgemein bequem. Insofern ist es etwas unverständlich, wie ich es 16 Jahre in der Bank ausgehalten habe.
  2. Ich habe wahnsinnige Angst vor Schlangen und allem, was sich schlängelt. Bei einem Betriebsausflug musste mich mal ein Kollege huckepack nehmen, weil ich nicht bereit war, den Weg weiterzugehen, wo eine Kreuzotter lag.
  3. Einer meiner Nebenjobs war die Arbeit in einer Tanzschule. Ich war Vortänzerin, legte die Musik auf und verkaufte Getränke. Musik und Bewegung ist eine meiner großen Leidenschaften.
  4. Die Krähe im Yoga (siehe Bild) kann ich erst, seitdem ich mir sage (und es spüre), wie leicht es ist. Ich hatte vorher ewig die Armmuskulatur trainiert. Aber erst die neue Geisteshaltung führte dazu, dass mir diese Übung gelang.
  5. Man nennt mich auch Tolpi, denn ich bin ein ziemlicher Tollpatsch und schmeiße ständig etwas um, laufe irgendwo dran etc. Und wer lacht dabei am lautesten? Ich! :-D

So, das waren die 15 Dinge persönlichen Dinge über mich.

Erzähl doch mal, was hat dich am meisten überrascht? Findest du dich wieder? Ich freue mich auf deine Rückmeldung. Lass mir gerne einen Kommentar da.

 

(Photo by Timo Raab)

Ich bin endlich selbständig!!! Mit diesem Gedanken fing mein Jahr 2018 an. Endlich hatte ich mir selbst die Erlaubnis gegeben, mich auf das zu fokussieren, was mir wirklich am Herzen liegt: Frei, unabhängig und mit ganz viel Liebe Menschen dabei zu begleiten, in ihre Kraft zu kommen und mit dem sichtbar zu sein, was sie im Kern auszeichnet.

So richtig klappte das aber anfangs noch nicht. Und das lag vor allem daran, dass ich mir einen Sicherheitsanker gewähren wollte: Die Arbeitsagentur (oder wie die Dinger gerade heißen). Statt mich darauf zu konzentrieren, mein Business auf- und umzubauen, trug ich noch ganz viel Sorge mit mir herum.

Klappt das alles, was ich mir vorstelle?

Reicht das Geld?

Bekomme ich Unterstützung vom Amt?

Und so weiter.

Bereits Anfang März 2018 „teilte“ mir das Universum mit, dass es dieses Zweigleisige nicht länger unterstützen würde. Die Arbeitsagentur stellte mich vor die Wahl: Krank oder raus aus der Unterstützung. Wofür ich mich entschieden habe? RAUS!!! Aus vollem Herzen. Denn Existenzangst hin oder her. Auf keinen Fall würde ich meinen Traum noch länger aufschieben. Und was mir damit auch klar wurde: Jegliche Behörde engt mich so stark in meinen Wirken und Tun ein, dass ich es nicht ertragen kann. Das hält mich klein, nimmt mir die Luft zum Atmen. Typisch Hochsensible halt.

Ich „musste“ also raus.

Und habe es keine Minute bereut. Denn im April 2018 startete ich so richtig durch. Gründete meine wunderbare Facebook-Community Erfolgreich selbständig mit dem, was du liebst. Führte meine erste Challenge durch. Launchte im Anschluss die erste Runde meines Gruppenprogramms Inner Balance Business Foundation: In 8 Wochen von der Lebensaufgabe zum erfolgreichen Business-Fundament.

Und kam an.

In mir.

In meiner Aufgabe.

In meinem Sein.

Privat zog mich mein Herz wieder zurück in meine Herzensheimat Hannover. Den Umzug schob ich im August 2018 „dazwischen“. So richtig Pause gab es nicht. Denn ich war plötzlich ausgebucht!! Knapp 4 Monate nachdem ich im Frühjahr „all in“ gegangen war. Mein Vertrauen in mich und in die Wirkung des Universums hatte sich ausgezahlt.

Ich bin unendlich dankbar dafür.

Die letzten Monate des Jahres war ich dann – neben meinen wundervollen Kundinnen – damit beschäftigt, Prozesse & Systeme in meinem Business zu integrieren, die mir das Leben erleichtern. Es mussten Tools ausgewählt und eingeführt werden, Abläufe definiert und Dokumentationen geschrieben werden. Ohne mein großartiges Team wäre ich abgesoffen.

Seit wenigen Wochen sind wir nun im Fluss. Alles hat seine Ordnung, und ich kann mich zu einem großen Anteil auf mein Kerngeschäft fokussieren, weil mein Team hinter mir aufräumt. Unendlich befreiend. Und fantastisch, wie sich Gestaltungsspielraum als Einzelunternehmerin anfühlt, wenn man ihn wirklich lebt.

Meine Business-Learnings 2018

0) Das eigene Business ist der Turbo in der persönlichen Entwicklung

Nie hätte ich gedacht, dass ich mich in 12 Monaten so verändern könnte. Der Weg, der 2017 kurz vor meiner Brustkrebs-Erkrankung begann, hat sich fortgesetzt – und zwar um ein Vielfaches schneller und intensiver. Ich war mein Leben lang eine Suchende. Aber die Beschäftigung mit Dingen, die größer sind als ich selbst – zum Beispiel die Aufgabe, die ich in mir spüre – hat mir eine neue Richtung aufgezeigt.

Und die Richtung ist, meine Seele als aktiven Part in mein Business zu integrieren. Mein Business aus der Liebe heraus zu führen. Fülle, Herz und Mitgefühl in die Welt zu bringen. Anderen Menschen die Augen zu öffnen und sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Für mich ist das gelebte Spiritualität, die nichts mit Räucherstäbchen und Karten legen zu tun haben braucht (wobei ich gegen beides nichts habe). Mein Business (und natürlich mein ganzes Leben) entspricht mehr und mehr dieser Grundhaltung, und es ist unglaublich, wie viel einfacher alles mit diesem neuen inneren Wissen ist. Deswegen ist das Punkt 0.

1) Höre IMMER auf dein Herz & auf deine Intuition

Gerade im Business-Kontext wird viel von Strategien gesprochen. Was die meisten aber unterschätzen ist, dass eine Strategie nur dann erfolgreich greifen kann, wenn du sie in deinem Inneren „mit entwickelt“ hast. Dein Inneres ist sogar der Initiator jeder Strategie.

Deswegen halte ich nichts von 08/15-Wegen, sein Business auf- oder auszubauen. Es mag Menschen geben, die sich einfach so den Strategien des Beraters hingeben. Scanner-Persönlichkeiten und/oder Hochsensible (der Großteil meiner Kunden bzw. Follower) gehören nicht dazu.

Menschen wollen da überzeugt werden, wo sie berührt werden. Und das ist ihr Herz.

2) Triff eindeutige und klare Entscheidungen

Ich bin davon überzeugt, dass ich heute nicht da wäre, wo ich bin, wenn ich nicht gelernt hätte, zu entscheiden. Von Herzen. Klar. Konsequent. Und schnell. Als Unternehmer*in stehen wir jeden Tag vor einem Berg vor Entscheidungen.

Aufschieben bringt nichts. Niemand wird uns das abnehmen. Es ist unser Baby. Also, Augen zu und durch.

360 Grad neue Energie

3) Du kannst schneller wachsen als du jetzt glaubst

Wenn ich meinen Kundinnen sage, dass sie schneller als sie denken können, keine Kapazitäten mehr haben werden, dann sind sie meistens ungläubig.

Aber genauso ist es. Mit der richtigen Begleitung, einer von innen nach außen entwickelten Strategie und Mindset Shifts. Letzteres macht übrigens den Großteil aus?

4) Baue dir von Anfang an Strukturen auf und hole Dir Unterstützung für Aufgaben, die du nicht kannst/magst

Nicht nur, weil es eine Herausforderung ist, im laufenden Geschäftsbetrieb noch mal komplett die Strukturen zu drehen. Sondern vor allem auch deswegen, weil du dich auf dein Kerngeschäft fokussieren darfst.

Als Coach, Mentor, Trainer bzw. Experte jeglicher Art ist dein Kerngeschäft NICHT Website bauen (außer du bist Webdesigner*in), Steuererklärung machen (außer du bist Steuerberater*in) oder Grafiken entwickeln (außer du bist Grafiker*in).

Dein Kerngeschäft ist a) Menschen zu dienen und b) dein Geschäft zu führen. Schau also genau hin, was du alles den lieben langen Tag tust, was eigentlich nicht „deins“ ist.

5) Du musst machen, Baby

Es gibt Menschen, die setzen alles um, was sie von ihrem Coach hören. Und übertreffen sich sogar. Diese kommen voran und schaffen es, ihren Traum vom erfüllenden und erfolgreichen Business zu verwirklichen. Und es gibt Menschen, die haben Ausreden parat – Partner, Kollege oder Kind krank, Aufgabe nicht verstanden, fällt so schwer etc.

Ich verstehe das. Ehrlich.

Das Ding ist nur: Es hilft nichts. Am Ende musst du machen. In der Umsetzung liegt die entscheidende Kraft, ob du es in deinem Business schaffst oder nicht.

6) Ohne Coach kommst du langsamer/schwieriger/gar nicht an’s Ziel

Ganz am Anfang meiner nebenberuflichen Selbständigkeit (Mai 2016) dachte ich auch noch, dass ich es alleine schaffen würde. Denn immerhin bin ich Betriebswirtin, habe 16 Jahre Berufserfahrung in Vertrieb & Marketing und beschäftige mich seit 2009 mit Online-Marketing und digitalen Geschäftsprozessen. Ich hatte also beste Voraussetzungen.

Aber auch hier gilt: Es hilft nichts … ok … wenig ;-)

Businessaufbau lernt man nicht in der Schule und ein Geschäft zu führen ist was anderes als einfach nur selbständig zu sein. Wenn du aus dem Hamsterrad aussteigen und (auch finanzielle) Erfolge haben willst, lernst du am besten von den Menschen, die den Weg schon gegangen sind.

Deswegen sind im letzten Jahr insgesamt 7 Coaches für mich tätig gewesen. Nicht alle für Business-Themen und auch nicht alle für längere Zeit. Aber sei ehrlich, das spürst du doch auch: Jedes private, ungelöste Thema kann auch deinen Business-Erfolg behindern. Denn alles ist eins.

Und für 2019 habe ich mich jetzt sogar für eine komplette Jahresbegleitung entschieden. Das lässt mich sehr ruhig schlafen, denn ich weiß, ich habe in stürmischen Zeiten immer einen kompetenten, mich motivierenden Coach an meiner Seite.

Und was du übrigens auch nicht vergessen darf: Wenn du selbst nicht in dich investiert (und zwar nicht nur 69 EUR für einen Online-Kurs), wie willst du es dann von deinen potenziellen Kunden erwarten?

Der Jahreswechsel 2018/2019 steht kurz bevor

Sandra Business Coach

Und ich bin immer noch da. Mir geht es gesundheitlich und persönlich sehr gut. Es war ein wunderbares und intensives Jahr 2018 mit seinen Höhen und Tiefen.

Ich fühle mich:

  • Angekommen.
  • Ausgeruht.
  • Voller Tatendrang.
  • Spirituell angebunden.
  • Und die meiste Zeit zufrieden und glücklich.

Mein Business ist nicht nur ein Business. Es ist die Manifestation meiner Lebensaufgabe. Einzelne Details und Ausprägungen mögen sich verschieben. Denn ich wachse jeden Tag ein Stückchen mehr hinein. Aber es gibt für mich keine Alternative. Ich liebe das, was ich tue.

Für das Business-Jahr 2019 wünsche ich mir

1) Dass die Welt durch uns Herzensunternehmer zu einem besseren Ort wird

Und dass immer mehr Menschen dem Ruf ihrer Seele folgen, sich von inneren und äußeren Zwängen entledigen und ihr Ding auf die Straße bringen.

2) Dass es so bleibt wie es ist bzw. noch tiefer geht

Ein Sandra-Business. Intuitiv. Visionär. Authentisch. Echt. Mitreißend. Sensibel. Klar. Spirituell. Mit Herz.

3) Eine weiterhin so herzliche und liebevolle Verbindung zu den Menschen

Mit denen ich auf allen Ebenen zusammenarbeiten darf, sowie so wunderbare Ergebnisse. Ich liebe euch alle <3

4) Mehr Sichtbarkeit in meinem Tun

Über Gastartikel, Interviews & Presse. (Falls du Bock auf mich hast, melde dich bei mir)?

5) Endlich das Buch zu veröffentlichen, was in mir arbeitet

… und was schon 2018 auf der Liste stand. (Das einzige Ziel, was ich nicht erreicht habe, weil ich dieses Thema bewusst zurückgestellt hatte.) Mittlerweile sind es deshalb sogar schon zwei Buch-Ideen :-D

6) Und mal wieder eine Fernreise ;-)

Denn in 2018 war durch den Vollzeit-Start, viel Ausprobieren und dem Umzug nur wenig Raum dafür.

Ein tiefes Danke geht an …

All meine wundervollen Kundinnen, die viel mehr sind als das: Jede Einzelne inspiriert und beflügelt mich. Ich danke dir von Herzen für dein Vertrauen.

Und an …

Reihenfolge ohne Aussage. Sollte ich jemanden vergessen haben, seht es mir bitte nach …

Fazit

Ich freue mich mega auf 2019. Und bin auf jeden Fall weiterhin an Bord. Wenn Du also Unterstützung von einem Business Coach brauchst, der*die Höhen und Tiefen ebenso kennt wie Du und einen erfüllenden Weg gefunden hat, dann bin ich Dir gerne behilflich. That’s it.

Und was mich echt interessiert: Wie war Dein Jahr 2018? Erzähle doch mal in den Kommentaren davon. Ich bin gespannt :-)

 

(Photo by Samuel-Elias)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie du endlich mit dem Rumeiern aufhörst und im Business durchstartest“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

Wenn berufliche Unzufriedenheit auf ein inneres Streben nach Sinn trifft, kristallisiert sich bei den allermeisten Menschen eine Frage hervor: Könnte die Suche nach meiner persönlichen Berufung mein Dilemma lösen? Würde ich nicht viel zufriedener sein, wenn ich endlich wüsste, was beruflich „meins“ ist? 

Und weißt du was? Das kann ich mega gut verstehen.

Des Pudels Kern …

  1. Die heutigen Arbeitsbedingungen: Menschen als Human Resources. Gläserne Decken. Chef-Egos. Powerpoint-Schlachten. Arbeiten für die Tonne. CC- und BCC-Kriege. Ständige Anwesenheiten. Mangelndes Vertrauen. Und noch viel mehr. Wer in einem „modernen“ Unternehmen, vorzugsweise im Konzern oder in ähnlichen Unternehmensstrukturen, arbeitet, ist gefangen. Und zwar in allererster Linie in unsinnigen Entscheidungen, die mit dem, was wirklich wichtig ist, ziemlich wenig zu tun haben. Dafür aber viel damit, ob es dem nächsthöheren Vorgesetzten damit gut geht. Und dem nächsten. Und wieder dem nächsten.
  2. Die eigene Persönlichkeit: Manche Menschen sehnen sich mehr nach Sinn im Leben als andere. Zwar ist der Wunsch, sinnvoll seine Zeit zu verbringen, generell in uns allen angelegt. Denn unser Inneres, unsere Seele, wünscht sich eine Aufgabe von Bedeutung. Diese kann aber unterschiedlich ausgelegt werden. Und viele Menschen können dies unterdrücken und stellen andere Dinge, wie z. B. die (vermeintliche) Sicherheit, eine gute Bezahlung oder Ablenkung von Privatem in den Vordergrund. Zudem neigen vor allem Menschen mit Hochsensibilität bzw. Vielbegabung (auch Scanner-Persönlichkeiten genannt) dazu, an mangelndem Sinn innerlich zugrunde zu gehen.

Kommt nun beides zusammen – die eigene Persönlichkeit sowie ungünstige Arbeitsumstände – bringt einen dies oft an den Rande dessen, was erträglich ist. Burn Out & andere Erkrankungen können die Folge sein.

In der Krise fangen viele Menschen an, sich stärker mit sich selbst bzw. einem neuen Job zu beschäftigen. Und stolpern darüber, zukünftig nicht nur „irgendeinen“ Job auszuüben, sondern die eigene Berufung zu leben. Berufung klingt verheißungsvoll: Leben ohne jemals wieder arbeiten zu müssen. Sein Hobby zum Beruf machen. Mit Freude und Leichtigkeit zu wirken. Und so weiter.

Was ist eigentlich die Berufung?

In dem Begriff „Berufung“ steckt das Wort „Ruf“. Eine Berufung bringt nämlich zwei Dinge zusammen: Den Beruf selbst. Und den Ruf in dir, was du wirklich hinaus in die Welt tragen möchtest. Dein persönliches Warum. Deine Motivation hinter dem, was du tust. Was dir so wichtig ist, dass du dafür einstehst.

Eine Berufung ist demnach mehr als irgendein Job. Es ist eine bewusste Entscheidung, ein berufliches Leben zu leben, welches zu dir passt und in dem du deiner Individualität Ausdruck verleihst. Um deine Berufung zu finden, begibst du dich auf die Suche danach, wer du eigentlich bist. Und zwar nicht nur an der Oberfläche. Sondern im Tiefgang. Und dann kannst du mit all dem auch draußen sichtbar werden.

Wie gut kennst du dich selbst?

Stärken, Lebensmotive, deine Persönlichkeit und die eigenen Bedürfnisse. Das und noch viel mehr ist deine Basis für ein gutes, zufriedenes Arbeitsleben. Denn wenn du dich selbst gut kennst, kannst du deinen Beruf auch so wählen, dass er zu dir passt. Du kennst deine Stärken nicht so wirklich? Ganz normal! Oftmals sind uns unsere eigenen Stärken nicht bewusst. Das liegt daran, dass wir häufig bescheiden erzogen wurden und nicht gelernt haben, offen über das zu sprechen, was uns ausmacht.

Und im Angestelltenjob erhalten wir leider oft nur Rückmeldungen über das, was wir nicht so gut gemacht haben. Nicht geschimpft ist genug gelobt – an dieses Prinzip halten sich immer noch viele Führungskräfte. Was wir gut machen, wird stillschweigend zur Kenntnis genommen und vorausgesetzt. Was wir nicht so gut können? In diese Wunde legt der Chef seinen Finger. So trainieren wir regelmäßig, unser Mindset negativ auszurichten: Nämlich wie wir unsere (vermeintlichen) Schwächen ausmerzen können. Wirklich förderlich ist das nicht. Denn in etwas, was uns nicht in die Wiege gelegt wurde, werden wir niemals Bestleistungen bringen.

„Wer seine Stärken stärkt, wird erfolgreich.“ (Prof. Dr. Malik, St. Gallen)

Natürlich darfst du dir hin und wieder dennoch die eine oder andere Sache vorknöpfen, die du noch nicht so gut beherrschst. Vielleicht brauchst du eine bestimmte Fähigkeit auch dazu, um deinen Traumjob in die Tat umzusetzen. Doch grundsätzlich sollte dein Fokus auf deinen Stärken liegen.

Für die Suche nach deinem neuen Job solltest du dich im ersten Schritt auf das konzentrieren, was du jetzt schon gut kannst. Auf die Talente und Kompetenzen, die du bereits mitbringst. Auf Dinge, die dir leicht fallen. Auf das, was du auch tun würdest, wenn du dafür kein Geld bekommen würdest.

Wo stehst du gerade persönlich?

Kennen wir uns selbst schon gut und wissen, was wir wollen, sollten wir auch innerlich für die nächsten Schritte bereit sein. Innerliches Wachstum entsteht aber nicht über Nacht. Fast immer braucht es anfangs eine bewusste Entscheidung dafür, selbst Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Und nicht die Schuld auf den Chef, den Vorstand, den Partner oder die schlimme Vergangenheit zu schieben.

Um deine Berufung ausleben zu können, brauchst du eine starke, klare Persönlichkeit. Dein Warum muss in erster Linie dich selbst überzeugen (dann überzeugst du jeden damit). Deine Motivation darf groß sein. Vielleicht hast du dir darüber bis heute noch keine Gedanken gemacht. Ehrlich gesagt, ist auch das normal. Denn die eigenen Stärken auszuleben und wertzuschätzen, lernen die wenigsten Menschen in der Schule. (Im Gegenteil, unser System ist leider eher so ausgelegt, dass wir VERlernen, was uns im Idealfall im Kindesalter von unseren Eltern beigebracht wurde.)

Je nachdem, an welchem Punkt du gerade stehst, sind es vielleicht noch einige Schritte bis du dein Potenzial stärker entfalten und leben kannst. Vielleicht sind es zu viele, um diese parallel zu einem ungeliebten und frustrierenden Job zu tun. Vielleicht solltest du schnellstmöglich raus aus diesem Umfeld, bevor noch deine letzten Energiereserven schwinden. Es gibt viele Gründe, sich genau anzuschauen, wo du persönlich derzeit stehst und wie „krass“ der nächste Schritt sein darf.

Die Angst vor der eigenen Berufung

Irgendwann stolperst du darüber, dass du deine Berufung finden solltest, um endlich, endlich im Job zufrieden zu sein. Eine Berufung scheint groß und überdimensioniert. Du willst sie. Aber du hast Angst. Große Angst.

Und was passiert?

Du verharrst vor der Berufung, wie das Kaninchen vor der Schlange. Und rührst dich keinen Millimeter weg.

Du bist blockiert. Siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Fragst alle möglichen Menschen um Rat. Da aber in deinem Umkreis quasi niemand seine Berufung lebt, kann dir dort auch niemand weiterhelfen.

Möchtest du nun ewig im jetzigen Job verharren, der dich so unzufrieden macht? Das wäre doch total kontraproduktiv, oder? Und das alles nur, weil du deine Berufung heute noch nicht klar erkennen kannst? Oder weil du sie zwar vor dir siehst, aber innerlich noch nicht so weit bist?

360 Grad neue Energie

Die Lösung könnte sein: Ein Zwischenjob

In diesem Fall tust du dich einfach leichter, wenn du dir eine Art Zwischenjob suchst. Einen Job, der dich deiner Berufung schon einen großen Schritt näherbringt. Der dir den notwendigen Raum und die Zeit für deine persönliche Entwicklung lässt.

Dieser Zwischenjob soll natürlich auch möglichst gut zu dir passen. Deswegen schaue dir genau an, wie du persönlich tickst, was für ein Mensch du bist und was du beruflich willst. Und natürlich soll ein neuer Job auch deine Komfortzone erweitern und dich persönlich fordern. Aber „fordern“ meint nicht „überfordern“.

Ein Zwischenjob kann also ein Teilzeit-Job oder ein Job sein, der thematisch dem Traumjob schon näherkommt. Diese Variante ist genauso nützlich, denn sie bringt dich auf deinem Weg weiter und berücksichtigt dabei die aktuellen Umstände. Wichtig: Die Rahmenbedingungen müssen passen. Selbst wenn du weißt, was du willst, und dich auch im Inneren vorbereitet fühlst, so gibt es manchmal Umstände, die bestimmte Schritte (noch) nicht zulassen. Das ist ganz oft ein Mindset-Ding (also ein Ding der inneren Haltung bzw. inneren Überzeugungen). Das heißt, dein gedanklicher Raum für Lösungen ist so klein, dass du das nicht siehst, was du eigentlich erreichen könntest. Daran kannst du arbeiten und dir z. B. Unterstützung suchen.

Aber auch in dem Wissen, dass du noch größer denken könntest, darfst du Zwischenschritte machen. Das kann unterschiedliche Gründe haben, z. B. dass du finanzielle oder andere Verpflichtungen hast. Oder dass du nicht weißt, ob du in den nächsten Jahren die Zeit aufbringen kannst, um eine Selbständigkeit kontinuierlich aufzubauen.

Die Grenze ist schmal, wird gerne mal überschritten. Und solltest du sie in dir wahrnehmen, höre auf dich – egal, was andere sagen.

Übrigens: Ein Zwischenjob kann auch eine Selbständigkeit im alten Beruf sein. Zum Beispiel als Freelancer im Projektmanagement, als Unternehmensberater oder im Online-Marketing. Das reicht für viele auch schon. Andere spüren irgendwann, dass sie weitergehen wollen.

Oder gleich in die Vollen: Das eigene Business

Wer sich länger mit dem Thema Berufung auseinander setzt, ahnt es schon. Den für uns perfekten Job finden wir häufig nicht in der Festanstellung. Und auch nicht in einem 08/15 Selbständigkeit, die deine persönlichen Bedürfnisse nicht berücksichtigt. Wenn dir als Unternehmensberater in der Festanstellung der Sinn gefehlt hat, fehlt dieser dir höchstwahrscheinlich in der Selbständigkeit auch.

Die Lösung ist hier, ein eigenes Expertenbusiness zu entwickeln. Ein Expertenbusiness stellt dein persönliches Wissen in den Vordergrund und kombiniert oft unterschiedliche Bereiche, die dir alle wichtig sind. Ich z. B. habe mein eigenes Business rund um die Bereiche Business und Personal Development geschaffen, weil ich beides wichtig finde und meine Fähigkeiten zusammenbringen will. Auch meine Kundin Anja ist ein Beispiel dafür.

Die Suche nach der eigenen Berufung muss also nicht immer aus dem Angestelltenjob starten. Auch als Selbständiger kann dir etwas in deiner heutigen Tätigkeit fehlen, was du noch vermisst.

Zwischenjob oder Business?

Es gibt Menschen, die springen einfach in ihr neues Leben. Diese Menschen haben alle gemeinsam, dass sie darauf vertrauen, den Weg beim Gehen zu entwickeln. Sie haben meist genug Selbstvertrauen, Mut und den Glauben daran, dass sie es schaffen können. Von außen sieht es übrigens meist leichter aus als es ist ;-)

Und es gibt Menschen, die lieber den Zwischenjob wählen, und sich dann nebenberuflich dem eigentlichen Ziel – dem eigenen Business – nähern. Sollte es so sein, hadere nicht damit. Deine Zeit wird kommen, wenn es besser passt. Das ist eben dein Weg.

Und vielleicht ist der vermeintliche Zwischenjob auch deine Endstation, weil du deine Berufung im Ehrenamt oder in der Familie ausübst. Auch das kommt häufig vor und ist voll ok.

3 Tipps, um deine Berufung ohne Druck zu finden

  1. Die Macht der kleinen Schritte (auch Mäuseschritte oder Baby-Schritte genannt): Wenn du innerlich wie äußerlich in Bewegung bleibst, bekommst du regelmäßig Rückmeldung auf dein Tun. Von anderen. Aber in erster Linie von dir selbst, in dem du hinein spürst, was sich gut für dich anfühlt. Eine Berufung lässt sich nicht auf der grünen Wiese planen. Deswegen fange an und tue etwas. Und schaue, was es mit dir macht.
  2. Vertraue dir selbst und deinem Weg: Ja, es gibt diverse Überschneidungen zwischen den Menschen, die sich auf den Weg zu ihrer Berufung machen. Diese Ähnlichkeiten habe ich in diesem Artikel für dich dargestellt. Aber letztendlich ist jeder Weg ein individueller – nämlich deiner. Hab also Vertrauen, dass du auf deinem Weg richtig bist. Auch wenn du schon gefühlte 1.000 Jobwechsel durch hattest (Hinweis auf eine Scanner-Persönlichkeit) oder du nicht mehr daran glaubst, einen Job zu finden, der dich nicht ständig überlastet (Hinweis auf Hochsensibilität). Am Ende macht alles Sinn. Jeder Wechsel. Jede Verletzung. Jeder Input. Jeder Schmerz.
  3. Hole dir Unterstützung: Wenn du mit diversen Büchern arbeitest, aber nichts „Richtiges“ erkennst. Wenn du bei Instagram Menschen folgst, die du insgeheim bewunderst. Oder wenn es dir so schlecht geht, dass du am liebsten jeden Tag kündigen möchtest. Dann solltest du dir unbedingt Hilfe von einer erfahrenen Person holen. Jemand von außen blickt mit einem neutralen Blick auf dein (Berufs-)Leben und kann dir so helfen, den roten Faden zu identifizieren. Denn in den allermeisten Fällen ist die Berufung schon viiiieeeel früher im Leben erkennbar, wenn man weiß, worauf man achten muss ;-) Es gibt also keinen Grund, da alleine durch zu müssen. Ein Coach mit Spezialisierung Business, Job oder Berufung ist die richtige Anlaufstelle, um dein Gedankenwirrwarr zu entwirren und endlich Klarheit über den nächsten beruflichen Schritt zu bekommen.

Fazit

Lass dich von dem Begriff Berufung also nicht unter Druck setzen. Nimm die Berufung als Ansporn, einen Beruf zu finden, der zum jetzigen Zeitpunkt zu dir passt und dich erfüllt. Auch wenn du jetzt schon weißt, dass dieser Job das nicht für immer tun wird.

Wenn du Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei mir Wir sprechen dann gerne darüber, wo du gerade stehst und was dir auf deinem Weg in den Traumjob hilft.

 

(Photo by John Canelis)

Antje ist Autorin und Beziehungsheilerin. Durch ein Coaching-Programm bei mir hat sie nicht nur ihr Herzensbusiness in sich entdeckt, sondern auf diesem nicht ganz einfachen Weg auch ihr Herz geheilt. Wie es dazu kam, erzählt sie dir am besten selbst.

„Ich sehe da ganz viel Liebe!“ sagte Sandra beim Blick auf mein Vision Board.

Diesen Satz werde ich wohl nie vergessen.

Ich befand mich in der 3. Woche von Sandras Business-Coaching-Programm Inner Balance Business Foundation und war auf der Suche nach meiner perfekten Business-Idee. Mit „Liebe“ hatte ich jetzt nicht so wirklich gerechnet und ehrlich gesagt konnte ich damit erstmal überhaupt nichts anfangen.

Liebe? Ich? Ausgerechnet ich??? Geschieden und seit 2 Jahren glücklicher Single?

Wie ich trotz oder gerade wegen meiner inneren Abwehr gegen das Thema „Liebe“ dann doch noch „Beziehungsheilerin“ wurde und was es mit dem kitschigen Pärchen auf der Bank auf sich hatte, möchte ich dir hier gern erzählen…

Selbständig gescheitert: Eine ehemalige Bankkauffrau auf der Suche…

Als ich Sandras Facebook-Gruppe „Erfolgreich selbständig mit dem, was du liebst“ fand (oder sie mich fand), war ich tatsächlich gerade auf der Suche nach einer Idee für meine berufliche Zukunft. Ich hatte ein halbes Jahr zuvor nach 23 Jahren bei der Sparkasse gekündigt und arbeitete seitdem als Texterin und Virtuelle Assistentin im Bereich Persönlichkeitsentwicklung.

Da mich dieser neue Job auch nicht vollständig erfüllte, hatte ich mich nebenbei selbständig gemacht. Meine tollen Ideen in den Bereichen Gesundheit, Ernährungsberatung sowie Network Marketing waren grandios gescheitert – ich hatte bis dato noch keinen einzigen Cent damit verdient…

Und so langsam gingen mir auch die Ideen aus. Ich spürte, dass da irgendwas in mir schlummerte, dass nach draußen wollte, aber ich fand es alleine einfach nicht.

Dann kreuzte Sandra meinen Facebook-Weg. Bei ihr fühlte ich mich sofort gut aufgehoben. Ich erkannte, dass sie mir keine vorgefertigte Garantiert-Reich-Über-Nacht-Strategie aufdrücken würde, sondern mir in der „Inner Balance Business Foundation“ helfen würde, meine innerste Leidenschaft zu finden und ein Business „zur Welt zu bringen“, das sich RICHTIG anfühlen würde.

Ich trug mich in ihre kostenlose Challenge ein und wusste – egal, was sie mir danach anbieten würde, ich wäre dabei…

  • trotz Angst, dass sich auch das wieder als Sackgasse erweisen würde…
  • trotz Angst, wieder Geld in den Sand zu setzen…
  • trotz Angst, 8 Wochen später genauso orientierungslos zu sein wie vorher…

Das magische Vision Board und ein „aufdringliches“ Pärchen

Am Anfang war ich mega ungeduldig. Wann würde mir Sandra denn endlich sagen, wer ich bin, was ich kann und wie ich daraus ein funktionierendes Business mache?

Ich durfte erstmal lernen, meine Ungeduld zu zügeln und mich selbst auf die Suche zu machen – nach meinen Stärken, meinen Träumen, meinen Herzensthemen und dem roten Faden in meinem Leben.

Eine der vielen wundervollen Übungen war die Erstellung eines „Vision Boards“. Und obwohl ich schon vorher etliche Vision Boards gebastelt hatte, war dieses anders. Es folgte einzig und allein meiner Intuition und das Ergebnis sah wundervoll aus…

 

Vision Board von Antje Grube

 

Was ich daraus beruflich ableiten sollte, blieb mir allerdings ein Rätsel. Und dann war da dieses Pärchen. Dieses überaus kitschige Paar auf der Bank, das mir (und auch anderen) sofort ins Auge sprang.

 

Es störte mich, es passte nicht –  und trotzdem musste es mit drauf.

Immer wieder legte ich es beiseite, nur um es dann doch wieder in die Hand zu nehmen.

Ich wollte es nicht!!! Aber es drängte sich förmlich auf…

Ich gab mich geschlagen, klebte das Kitsch-Paar auf’s Board und erwartete gespannt den Live-Call, in dem Sandra unsere Vision Boards „auswerten“ würde.

Antje in der Trotzphase: Die Botschaft, die ich nicht hören wollte

Es kam, wie es kommen musste:

Sandra fragte: „Was hat denn dieses Pärchen zu bedeuten?“

Und ich konnte nur antworten: „Ich hab keine Ahnung! Das wollte da unbedingt mit drauf.“

Innerlich spürte ich bereits, dass ich doch schon eine leise Ahnung hatte. Dieses Paar wollte mir etwas sagen, es hatte eine wichtige Botschaft für mich, die ich jedoch noch nicht bereit war zu hören…

Was ich jedoch hörte, war der entscheidende Satz „Ich sehe da ganz viel Liebe.“

Ja super. Ganz toll.

Ich sah auf meinem Vision Board Erholung, Entspannung, Wasser, Ruhe, Harmonie… und schwelgte schon in Fantasien meiner eigenen Wellness-Oase und dann kam Sandra mit LIEBE um die Kurve!

Liebe! Pffff…

In mir rebellierte es. Und je mehr sich mein Inneres gegen dieses – für mich überaus lächerliche – Thema sträubte, umso deutlicher wurde mir bewusst, dass ich da auf eine Blockade gestoßen war, die ich wohl aus dem Weg räumen durfte…

Der Mauerfall: Die inneren Blockaden stürzen ein

Von Tag zu Tag wurde mir deutlicher bewusst, dass ich in mir eine regelrechte Mauer errichtet hatte – eine Mauer gegen Liebe und Beziehungen. Ich spürte, dass es an der Zeit war, diese Mauer einzureißen, mein Herz zu öffnen und die Energie fließen zu lassen, die sich dahinter angestaut hatte.

Aber wie? Wie bringt man Mauern zum Einsturz, hinter denen man sich doch so schön sicher fühlt?

Da ich in den letzten Jahren sowieso schon gelernt hatte, auf meine Intuition zu hören, auf kleine Zeichen zu achten und einfach dem zu vertrauen, was auf mich zukommt, tat ich BEWUSST überhaupt nichts, um meine Blockade zu lösen. Aber ich war bereit anzunehmen, was passierte.

Und das war so einiges…

So bekam ich zum Beispiel in geballter Ladung Danksagungen von meinen Freundinnen, denen ich mit meinen Tipps und Ratschlägen in ihren Beziehungskrisen geholfen hatte.
Verschiedene Seminare kreuzten meinen Weg, in denen ich weitere negative Glaubenssätze und innere Hindernisse aus dem Weg räumen konnte…

Stück für Stück bröckelte meine Blockade. Und mit jedem Stein, der herausbrach, fühlte ich mich befreiter. Mein Herz begann zu heilen.

Und doch war ich noch immer nicht bereit, mich auf das Thema „Beziehungen“ auch beruflich einzulassen. Irgendwas klemmte noch…

360 Grad neue Energie

Herzensbusiness gefunden? Oder doch nicht? Der Moment der Verzweiflung…

Inzwischen waren die 8 Wochen der Inner Balance Business Foundation schon fast wie im Fluge vergangen und ich erwartete mit Spannung mein nächstes 1:1 Gespräch mit Sandra. Ich hatte nach wie vor noch keine konkrete Business-Idee.

Ich wusste nur, dass ich coachen wollte – dass ich Frauen in Lebenskrisen helfen wollte, die Krise als Chance zu sehen und zu nutzen. Mit diesem Ansatz ging ich in das Gespräch mit Sandra…

Heraus kam ich als „Beziehungsheilerin“. Als Begleiterin für Frauen in Liebeskrisen, die nicht wissen, wie es weitergehen soll und denen ich einen Weg zeigen darf in eine liebevolle und glückliche Beziehung.

So.

Herzensbusiness gefunden, Coaching erfolgreich beendet, alle glücklich.

Ja, Pustekuchen!

Ich war alles andere als glücklich. Obwohl dieses Thema während des Gesprächs fast wie von alleine aus mir herausgeflossen war, sträubte sich alles in mir. Ich war doch keine Paartherapie-Tussi!

Und wer würde mir das denn jemals abkaufen? „Ja hallo, ich bin die Antje, beziehungstechnisch die komplette Niete, aber ich sag dir mal, wie’s richtig geht…“???
Mir war echt zum Heulen zumute. War doch wieder alles umsonst gewesen? Hatte ich wieder Zeit und Geld verschwendet, um einem Traum hinterher zu jagen, der nun wie eine Seifenblase zerplatzte?

Ein tränenreiches Happy End

Das war die Stelle, an der ich hätte aufgeben können. An der ich hätte sagen können: „Blödes Coaching, alles für die Katz, wieder sinnlos Geld verschwendet…“ Das war die Stelle, an der ich mein Herz wieder hätte verschließen können.

Ich habe es NICHT getan!

Ich habe auf das vertraut, was Sandra in mir sah und was scheinbar auch meine Freundinnen in mir sahen, die mich immer wieder um Rat fragten. Ich habe endlich der Botschaft des kitschigen Pärchens auf meinem Vision Board gelauscht…

Es sagte: Hör auf, alleine stark sein zu wollen! Liebe ist nicht kitschig! Beziehungen sind nicht kitschig!

Und plötzlich verstand ich, was mich da blockierte:

Ich war so verdammt stolz darauf, es die letzten Jahre alleine geschafft zu haben, meine Krisen alleine gemeistert zu haben, meinen Sohn alleine großgezogen zu haben… dass sich ganz unbemerkt in mir der Glaubenssatz festgesetzt hatte, Beziehungen seien ein Zeichen von Schwäche.

Mit dieser Erkenntnis kamen Tränen, viele Tränen.

Und eine riesige Welle aus Liebe und Dankbarkeit, denn ich erkannte, dass ich niemals alleine gewesen war. In jeder Phase meines Lebens hatte es immer wundervolle Menschen gegeben, die mir zur Seite gestanden hatten. Ich hatte sie nur nie wahrgenommen!

Ich erkannte, wie wichtig und wertvoll Beziehungen sind. Nicht nur die Beziehung zum Partner, sondern ALLE Beziehungen unseres Lebens…

Und nun war ich bereit! Bereit, mein Herz zu öffnen, mein Herz zu heilen und das Thema „Liebevolle Beziehungen“ für mich anzunehmen, um es anschließend in die Welt tragen zu können. Ich war und bin bereit, anderen Frauen mit meinen Erfahrungen Mut zu machen, sie zu unterstützen, ihnen zu helfen und ihnen das Gefühl zu geben, niemals alleine zu sein.

Danke an Sandra, danke für die „IBBF“ und danke an das kitschige Pärchen auf der Bank – ich habe die Botschaft verstanden.

<a href="https://www.antjegrube.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antje Grube</a>

Antje Grube

Antje hat ihren Jugendtraum wahr gemacht und mit 40 angefangen, psychologische Beraterin zu studieren. Heute ist sie Beziehungsheilerin aus ganzem Herzen und hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Sie begleitet Frauen auf ihrem Weg aus einer Beziehungskrise zurück in ein glückliches Leben.

(Photo by Natalie Collins & Olessya)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Warum Coach sein der schwierigste Job der Welt ist“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

Häufig werde ich gefragt, wie ich eigentlich herausgefunden habe, dass ich als Coach arbeiten möchte, und wie es mir gelungen ist, diesen Weg zu gehen. In diesem Artikel lasse ich dich hinter die Kulissen schauen und erzähle dir: Weiterlesen

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Frei sein beginnt im Kopf: So legst du im Business alte Muster ab“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

 

Mit der Selbständigkeit ist es ja so eine Sache: Du träumst davon. Tage. Wochen. Monate. Und irgendwann bist du schwanger. Bekommst ein neues Jobangebot, mit dem du den nächsten Schritt auf der Karriereleiter hochkletterst. Oder wirst krank.

Und das alles passiert häufig nur deswegen, weil du tief im Inneren nicht weißt, wie gut du eigentlich bist. Wie wertvoll du als Mensch mit all deinen Stärken und Talenten für diese Welt bist. Wie sehr andere Menschen dich und deine Expertise brauchen.

Einer der TOP-Gründe, warum der Schritt in die Selbständigkeit nicht gegangen wird, ist das „Ich bin nicht gut genug“-Thema in allen Varianten, Facetten und Ausprägungen. Dieses Thema ist nämlich nicht nur ein einzelner Glaubenssatz (das wäre ja einfach!), sondern ein ganzes Gefüge von Sätzen, die in deinem Kopf herumschwirren, und dich davon abhalten, dein eigenes Business zu starten. Oder in deinem bereits vorhandenen Business wirklich durchzustarten.

Dieses „Glaubensatz-Gefüge“ zeigt sich auf unterschiedlichste Arten

Die „schönsten Sätzchen“ habe ich dir hier einmal zusammengestellt:

  • Ich weiß nicht genug.
  • Andere sind besser.
  • Es interessiert niemanden.
  • Es gibt schon so viele xyz … (setze deinen heimlichen Wunsch ein, z. B. Coach)
  • Nur weil es mir geholfen hat …
  • Warum sollte jemand bei mir kaufen?

360 Grad neue Energie

Oder hast du etwa keine Zeit?

Gerne wird dieses Gefüge auch von anderen Themen überschattet. Allen voran ist hier das „Es ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt“-Sätzchen zu nennen. Leute, ich weiß, dass es manchmal Zeitpunkte gibt, die nicht ideal sind. Aber wir reden hier gerade von deinem Lebenstraum. Von der Aufgabe, die nur du ausüben kannst, weil kein anderer sie übernehmen kann. Von deiner Lebensaufgabe, Bestimmung oder Berufung – wie du es gerne nennen magst. Was braucht es dafür einen perfekten Zeitpunkt?!

Häufig versteckt sich hinter der „Habe gerade keine Zeit“-Geschichte also auch wieder das „Ich bin nicht gut genug“-Gefüge. Aber schön zugedeckt von rational nachvollziehbaren, nicht angreifbaren Gründen, die es dir leider, leider gerade nicht ermöglichen, an deiner Selbständigkeit zu arbeiten. Und die dir deswegen auch nicht vor Augen führen, dass du dich im Inneren dem Ganzen (noch) nicht gewachsen fühlst. Denn du hast ja eh keine Zeit, um dir darüber Gedanken zu machen.

Oder fehlt dir das Geld?

Ähnliches gilt für das „Ich habe kein Geld“-Sätzchen. Auch hier: Ich weiß, dass es Situationen im Leben gibt, in denen das Geld knapp ist. Aber dann besorge es. Finde eine Lösung. Gehe „all in“, damit dein Traum nicht nur ein Traum bleibt, sondern Realität werden darf. Wenn du etwas willst, darfst du dafür auch etwas tun. Damit signalisierst du dem Leben, dass du die Richtige für den Job bist. Und das Leben wird dich dabei unterstützen, deiner Aufgabe nachzugehen. Das funktioniert aber nur, wenn das Leben auch erkennt, dass du echt willst.

Das „Ich kann es mir nicht leisten“-Sätzchen ist also ebenso häufig auch nur das warme Mäntelchen über dem „Ich bin nicht gut genug“-Gefüge. Und sorgt dafür, dass du dich dieser großen Angst, nicht zu genügen, nicht stellen brauchst. Denn du hast ja eh kein Geld und brauchst deswegen gar nicht weiter nachdenken.

Ich weiß, wie das ist

Du Liebe*r, ich will ehrlich nicht zu hart mit dir sein (aber auch nicht zu soft). Ich habe selbst jahrelang in diesen mentalen Fallen gesteckt. Und ich habe mir selbst geglaubt, wenn ich mir erzählt habe, dass ich es nicht kann, keine Zeit und kein Geld habe. Mein Leben wurde erst frei und authentisch, als ich angefangen habe, diese blockierende Glaubenssätze zu entlarven und aufzulösen. Ich weiß also echt, wie das ist. Und ich verspreche dir eines: Wenn du dich einmal entschieden hast – so richtig aus dem Herzen und so – diesen Weg zu gehen – dann wirst du schnell merken, wie toll du eigentlich bist. Was du alles schaffen kannst. Was du in dieser Welt reißen kannst. Aber dafür darfst du endlich (!) anfangen, an dich zu glauben.

Dazu habe ich am 28.05.2018 ein Video aufgenommen, in dem ich dir in wunderbaren 27 Minuten einen Überblick über die beliebtesten „Nicht gut genug“-Fallen gebe und dich (so unbedingt!) ermutigen will, dich davon nicht fangen zu lassen.

 

Warum Du gut genug für die Selbständigkeit bist & es jetzt wagen solltest

Warum du doch gut genug bist

Ich verrate dir jetzt ein Geheimnis: Es geht gar nicht darum, ob du gut genug für die Selbständigkeit bist.

Das eigentliche Thema ist eher was anderes:

  1. Es ist dein Grundrecht als Mensch, in deinem Leben nach Erfüllung, Sinn und deiner Lebensaufgabe zu streben. Jede Form der Unzufriedenheit in deinem heutigen Leben zeigt dir, dass deine Seele mit irgendetwas, was du gerade tust und wie du lebst, nicht einverstanden ist. Es ist kein Luxus, glücklich zu sein. Es ist vielmehr deine Aufgabe, möglichst viel Liebe in diese Welt zu geben. Und das kannst du nur, wenn du glücklich bist – gerade in deinem Beruf.
  2. Das Leben ist ein individueller Mix aus persönlichen Erfahrungen, Krisen & Lieben. Kein zweites Leben sieht so aus wie deines. In einer Selbständigkeit als Coach, Berater oder Dienstleister – also immer dann, wenn du eng mit anderen Menschen zusammen arbeitest – kannst du genau das wirkungsvoll einbringen. Du bist also bereit.
  3. Es gibt immer jemanden, dem du einen Schritt voraus bist. In irgendetwas bist du weiter, vielleicht auch besser als jemand Anderes. Auch wenn du im Moment noch denkst, dass du nicht genug kannst. Denn ganz ehrlich: Wenn du schon ein paar Jahrzehnte auf diesem Planeten bist, hast du automatisch schon mega viel in dir, was anderen Menschen helfen kann. Die Frage ist nur: Was ist es? Kannst du es dir (alleine beantworten)?

Warum du es jetzt wagen solltest

Wenn du mal ganz tief in dich hineinhorchst, spürst du, dass ich dir mit diesem Artikel einfach die Augen öffnen will. Um dir zu zeigen, was wirklich in dir steckt. Und um dich zu ermutigen, JETZT damit zu beginnen, deinem Herzen zu folgen. Und nicht auf ein später zu warten, was vielleicht nie kommt.

Glaub an dich, sonst tut es kein anderer.

Ja, die Selbständigkeit ist ein intensiver Weg mit vielen Lernfeldern und der einen oder anderen Herausforderung. Es ist aber auch die schönste Art und Weise, dich selbst zu verwirklichen und deine Message in die Welt zu bringen. Was meinst du dazu? Ich bin gespannt :-)

(Photo by Julian Santa Ana)

Edit:
Dieser Artikel entstand zu Beginn meiner Reise im eigenen Business und zu einer Zeit, wo ich meine Spiritualität gerade erst zu entdecken begann. Seitdem ist einiges passiert, und ich durfte viel dazu lernen. Heute sehe ich manche Themen aus einem anderen Blickwinkel. Dennoch sind die älteren Artikel, zu denen auch dieser hier gehört, wertvoll und vielen Menschen noch dienlich. Deswegen ist dieser Artikel weiterhin auf dem Blog zu finden. Wenn dich das Thema „Wie du es schaffst, das eigene Business als persönliche Chance zu sehen“ interessiert, dann schau doch gerne auch hier vorbei.

Ganz ehrlich: Hättest du mich vor einigen Jahren nach meiner Lebensaufgabe gefragt, hätte ich nur mit den Schultern gezuckt und diese Frage wahrscheinlich auch etwas seltsam gefunden. Zu diesem Zeitpunkt war ich tief versunken in meinem beruflichen Hamsterrad aus Deadlines, tausenden von Tasks und steigendem Stresslevel.

Danach passierte dann aber eine Sache, die ich im Nachhinein nur als Fingerzeig des Universums deuten kann: Ich kam auf einem Vortrag mit dem Thema Coaching in Verbindung und begann einen knappen Monat später bereits mit meiner Coaching-Ausbildung. Zum ersten Mal erlebte ich, dass ich total in meinem Element war. Nichts war mehr anstrengend. Und ich musste nicht funktionieren. Das gab mir zu denken. War womöglich noch ein anderer Lebensentwurf für mich drin, als der, den ich bis dahin gewählt hatte? Konnte es sein, dass Stress, Druck & Anstrengung gar nicht dauerhaft in meinem Leben sein mussten?

Wie lebt es sich ohne Lebensaufgabe?

Natürlich hätte ich mein Leben einfach so weiterleben können, wie ich es getan hatte. Aber ich hatte in der Coaching-Ausbildung etwas geschnuppert, was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht erlebt hatte. Ich erkannte erstmalig in meinem Leben einen tieferen Sinn für meine Persönlichkeit. Für die vielen, unterschiedlichen Jobs, die ich gemacht hatte. Und für das, was ich schon erlebt hatte.

Leben ohne Bewusstsein für die eigene Lebensaufgabe ist also Leben ohne einen besonderen Sinn.

Es fehlte der Tiefgang. Es fehlte ein Angebunden-sein-an-seinen-inneren-Kern.

Einige Jahre und Schicksalsschläge später hatte sich mein Denken grundlegend verändert. Es mag Menschen geben, die weniger stark innerlich danach streben, ihre einzigartige Aufgabe zu finden und diese auszuleben. Wenn du aber zu dem Typ Mensch gehörst, dem Sinn und Bedeutung generell wichtig sind im Leben, dann brauchst auch du Verständnis für deine Lebensaufgabe. Es ist weniger die Frage, ob du dich auf diesen Weg machst, sondern mehr, wann du bereit dafür bist.

360 Grad neue Energie

So fühlt es sich an, wenn du deine Lebensaufgabe gefunden hast

An folgenden Punkten erkennst du, dass du auf dem richtigen Weg bist.

  • Wenn du dafür etwas tust, fällt es dir sehr leicht. Du spürst keine Anstrengung.
  • Du könntest stundenlang über dieses Thema reden und verstehst nicht, dass es andere nicht so sehr interessiert wie dich.
  • Du hast eine riesengroße Vision von deinem Leben und deinem Wirken in dieser Welt.
  • Du hast manchmal Angst vor dir selbst, weil du so unfassbar motiviert und überzeugt bist, von dem, was du tust.
  • Dein früheres Leben kommt dir klein, eingeschränkt und unfertig vor.
  • Dir ist bewusst, dass es früher auch gute Dinge gab, aber jetzt fühlt es sich für dich richtiger, stimmiger, besser, leichter, schöner und wertvoller an.
  • Du unterteilst dein Leben in ein „vorher“ und „nachher“.

Aber Achtung:
Nicht verzweifeln, nur weil du nicht jeden Tag motiviert bis unter die Haarspitzen bist und auch mal Tränen fließen. Das bedeutet nicht, dass du falsch unterwegs bist. Du darfst dir das einfach so vorstellen:  Du warst jahrzehntelang in einer Sache unterwegs, die dein Herz wenig oder gar nicht berührt hat. Jetzt erkennst du, für was du eigentlich geschaffen bist und was du der Welt von dir geben willst, und springst mit einem riesengroßen Sprung aus deiner gewohnten Komfortzone raus. Und das bedeutet: Ängste, Zweifel und innere Blockaden tauchen auf. Dein Ego schickt dir diese, um dich in dem gewohnten Verhalten zu halten. Auch wenn dieses nicht besonders förderlich für dich ist.

Fokussiere dich nicht darauf. Sondern spüre, was mit dir passiert, wenn du mit deiner Bestimmung verbunden bist. Hüpft dein Herz? Kribbelt es im Bauch oder in den Füßen? Schwappt eine Welle von innerer Freude durch deinen Körper? Dann bist du genau richtig :-)

Wenn du dich entscheidest, deine Lebensaufgabe zu finden

Meine tiefste Überzeugung ist: Jeder Mensch ist für eine bestimmte Sache geboren. Diese Sache kannst nur du besonders gut. Und nur du kannst sie in dieser einzigartigen Art und Weise ausführen.

Seine Lebensaufgabe zu leben bedeutet:

  • Auflösung der eigenen, gefühlten Begrenzung
  • Pure Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung
  • Etwas Sinnvolles mit den Gaben zu tun, die dir mit deiner Geburt mitgegeben wurden

Deine Lebensaufgabe muss dabei nicht zwingend etwas mit deinem Beruf zu tun haben. Vielleicht findest du deine Erfüllung auch in deinem Privatleben, in einem Ehrenamt, hast mehrere Jobs oder konzentrierst dich auf ein Hobby. Vielleicht spürst du auch, dass sich diese Sache nicht in einem klassischen Angestelltenjob finden lässt.

Wie kannst du starten?

Tatsächlich steht und fällt alles mit deiner inneren Entscheidung:

Ja, ich mache mich auf den Weg.

Ja, ich erlaube mir, groß zu denken.

Ja, ich fange einfach an.

Ja, ich vertraue darauf, dass ich meine Lebensaufgabe finde.

Ja, ich nehme Kontakt zu meinem Herzen auf.

Wie gehst du vor?

Lasse die Suche nach deiner Lebensaufgabe im Herzen wirken, z.B. durch Meditation oder Schreiben. Aber überhöhe das Ganze nicht oder setz dich gar unter Druck („ich muss jetzt meine Lebensaufgabe finden“). Damit ist deine Suche im Verstand. Dieser aber wird dir dabei nicht weiterhelfen.

Suche den roten Faden in deiner Biographie:

Was hast du immer schon gerne gemacht (unabhängig von Geld)?

Was würdest du tun, wenn du kein Geld verdienen müsstest?

Was ist dir schon immer zugefallen, ohne dass du viel dafür tun musstest?

Was treibt dich morgens an, aus dem Bett zu steigen?

Woran erkennst du, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist?

Nicht immer können wir uns „frei“ dafür entscheiden, uns auf die Suche zu machen. Wenn du dir selbst lange genug aus dem Weg gehst und nicht auf dein Inneres hörst, braucht es manchmal eine Krise, wie z.B. eine Krankheit, Trennung oder Mobbing auf der Arbeit. Diese Signale weisen dir den Weg, den du gehen solltest.

Tatsächlich erkennst du den richtigen Zeitpunkt in deinem Herzen. Es ist wichtig, dass du auf deine innere Stimme hörst und sie nicht verdrängst.

Zum Thema „Lebensaufgabe finden“ gebe ich dir in diesem Video einen persönlichen Input.

 

 

Warum jeder sich auf den Weg machen sollte, seine Lebensaufgabe zu finden | FB Live vom 23.04.2018

 

Beliebte „Fehler“ bei der Suche nach der Lebensaufgabe

  • Perfektionismus
  • Druck
  • Wunsch aus dem Verstand, alles genau wissen zu wollen
  • Exakte Planung
  • Bedürfnis nach Kontrolle
  • Kein Kontakt mit der Welt, z.B. Feedback und Austausch

Die schönste Möglichkeit, deine Lebensaufgabe zu leben: Die Selbständigkeit

Die Selbständigkeit ist das schönste Mittel, um deine Kraft aus dir herauszuholen und sie der Welt zu zeigen. Du hast 100 % Freiheit und kannst dein Business exakt so ausrichten, wie du es brauchst (wenn du dabei die eine oder andere Business-Regel anwendest).

Wichtig ist, wenn du mit der Selbständigkeit liebäugelst: Solange du nicht sichtbar bist, keine Kunden hast und dein Angebot nicht zeigst, bekommst du auch keine Resonanz von der Welt. Feedback und Resonanz sind aber unheimlich wichtig, damit du deinen Weg erkennst und gehen kannst. Aus Feedback lernst du und entwickelst sukzessive dein Business weiter, bis es 100 pro zu dir passt.

Wie weit bist du auf der Suche nach deiner Lebensaufgabe? Hast du sie schon gefunden? Wie bist du vorgegangen?

Ich freue mich auf deinen Kommentar hier auf meinem Blog.

(Photo by Hanneke Laaning )

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